Freitag, 3. März 2017

Rezension | "Mopsnacht" von Martina Richter

Midnight | eBook | 220 Seiten | 06. März 2017 | 978-3958190740

"... wenn ich auch noch mitmischte, waren wir bisher unschlagbar gewesen. Daran durfte sich nichts ändern, nicht wenn es so persönlich war wie in diesem Fall." // bei 58,8%

 Reihenfolge der "Holmes und Waterson"-Bücher

Mopshimmel (1)
Mopswinter (2)
Mopsfluch (3)
Mopsnacht (4)
Mopssturm (5)

  
(Verlagsseite)

Holmes ist hin und weg: Es gibt eine neue Mopsdame am Ort, die genauso geheimnisvoll wie ihr eigenwilliges Frauchen ist. Doch während Holmes und die anderen Dorfbewohner von den neuen Nachbarn völlig eingenommen sind, tragen sich immer mehr merkwürdige Dinge zu. Gerade noch rechtzeitig erkennt Mopsdetektiv Holmes den entscheidenden Zusammenhang. Denn Watersons Freundin Jackie und ihr ungeborenes Baby schweben plötzlich in tödlicher Gefahr. Gemeinsam mit neuen und alten Freunden begeben sich Holmes und Waterson wieder auf Spurensuche …

(Verlagsseite)

Geboren 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo ihre Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach ihrem Studium der Geographie in Tübingen begann sie ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebt sie mit ihren beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod ihres Sohnes im Jahre 2000 begann sie mit dem Schreiben. Ihr erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Ihre eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Ihr Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Alte und neue Bekannte
Prolog
36 Kapitel
Epilog
Schlussbemerkung der Autorin
Leseprobe zu "Mopshimmel"


"Mopsnacht" hat mir ebenso wie die ersten drei Bände gut gefallen. Besonders interessant fand ich dieses Mal, dass einige Kapitel in der Vergangenheit (1816) spielen und man als Leser direkt bei den Ereignissen dabei ist, die für den aktuellen Fall eine entscheidende Bedeutung haben. Für mich war zwar von Anfang an ziemlich vorhersehbar, wer der Täter ist und ich hatte eine Ahnung, was das Motiv betrifft, aber in Bezug auf letzteres ist es der Autorin doch gelungen, mich zu überraschen und auch sonst war der Fall keineswegs langweilig. Es gab einige Wendungen und Komplikationen, mit denen Holmes und seine menschlichen Gefährten sich herumschlagen mussten, und dadurch, dass Menschen aus seinem direkten Umfeld in Gefahr und involviert sind, wurde das ganze natürlich gleich noch spannender. Gefallen hat mir auch, dass es letztlich keine schwarz/weiß-Zeichnung gab und die Motive gut herausgearbeitet wurden.

Neben den Ermittlungen, die wie immer (für einen Tierkrimi) ziemlich realistisch dargestellt waren, spielt auch Holmes' Familie eine wichtige Rolle. Dabei gab es einige Konflikte und ein paar sehr unterhaltsame Szenen, vor allem in Bezug auf das Liebesleben des Polizeimopses. Die neuen Charaktere, die eingeführt wurden, sind auf jeden Fall sympathisch und interessant und gerade das Ende bietet einiges an Potential für weitere Bücher. Was die Autorin in ihrem Nachwort über den geplanten fünften Band schreibt, klingt definitiv vielversprechend.

WERBUNG
Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Verlagsseite der Autorin

Herzlichen Dank
_________________

... an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.
Kennt ihr die Reihe schon
und wenn ja, wie findet ihr sie?
Habt ein schönes Wochenende :) 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen