Freitag, 31. August 2018

Rezension | "In fremderen Gezeiten" von Tim Powers

cbj | Taschenbuch | 512 Seiten | ab 12 Jahren | 10. Dezember 2012 | 978-3570401538
Originaltitel: On Stranger Tides (1987)

"'... es ist ein sonniger Tag, und ich habe Rum. Über die Probleme von morgen werde ich mir morgen den Kopf zerbrechen.'" // Seite 364

 
(Verlagsseite)

Spannung, Spaß und Action pur – von der ersten bis zur letzten Seite
Mitten in der Karibik gerät Jack Chandagnac ungewollt in ein Piratenabenteuer: Freibeuter entern sein Schiff und zwingen ihn, der Crew beizutreten! Kaum auf Jamaika angekommen, stürzt er sich als frischgebackener Pirat Jack Shandy in eine atemberaubende Voodoo-Expedition zu einem sagenumwobenen Jungbrunnen. Für Jack nicht nur ein Wettlauf gegen seine Konkurrenten, jede Menge Zombies und die englische Flotte – sondern vor allem gegen die Zeit: Seine Geliebte Beth schwebt in höchster Gefahr! Doch dann bekommt er es mit dem großen Blackbeard zu tun – und ein magischer Showdown beginnt …

(Verlagsseite)

Tim Powers, 1952 in Buffalo, USA geboren, ist ein bekannter Fantasy- und Science-Fiction-Autor. Bekannt wurde er unter anderem durch seinen Roman "Die Tore zu Anubis Reich". Sein Buch "In fremderen Gezeiten" erschien erstmals 1987 und diente als Vorlage für den vierten "Fluch der Karibik"-Film. Seine Werke wurden mehrfach mit dem World Fantasy Award und dem Locus Award ausgezeichnet. Tim Powers lebt mit seiner Frau in San Bernardino, Kalifornien.


Prolog
29 Kapitel in drei Büchern
Epilog


Ich bin kein großer Fan der "Fluch der Karibik"-Filme, also war ich unsicher, ob mir ein Buch gefallen würde, auf dem der vierte Film teilweise basiert; nach der Lektüre kann ich aber sagen, dass "In fremderen Gezeiten" trotz ein paar Schwachstellen unterhaltsam und fesselnd ist.

Der Protagonist, Jack, ist auf jeden Fall sympathisch, er durchläuft eine weitgehend gut ausgearbeitete Entwicklung und es ist in Anbetracht der Umstände leicht, mit ihm zu fühlen. Zu den Nebenfiguren konnte ich allerdings nicht wirklich eine Verbindung aufbauen und deshalb nicht um sie bangen, wenn sie in Gefahr waren, obwohl die Geschichte gelegentlich auch aus anderen Perspektiven erzählt wird. Dagegen fand ich die Handlung an sich gelungen; sie ist teilweise vorhersehbar, doch es gibt einige überraschende Wendungen und den Charakteren wird so einiges zugemutet, gerade der armen Beth, die Jacks Geliebte ist und oft als eine Art 'Jungfrau in Nöten' auftritt.

Irgendwie war es schade, dass die feststehenden Begriffe aus der Seemannssprache nicht erklärt wurden, gerade, wenn es um den Aufbau des Schiffes ging, da es mir so schwerer gefallen ist, mir alles visuell vor Augen zu führen, doch ich konnte der Handlung trotzdem gut folgen. Die Geschichte schreitet gerade zu Beginn nicht unbedingt rasant voran, aber sobald die Figuren Abenteuer erleben und in brenzlige Situationen geraten, ist dies packend geschildert. Ich fand ihre verschiedenen Erlebnisse interessant, selbst wenn die Vorstellung, einigen dieser Gefahren zu begegnen, beklemmend und sogar unheimlich war. Spannung war für mich definitiv vorhanden und die Kampfszenen sind lebendig beschrieben. Ganz besonders mochte ich, dass historische Hintergründe eingebaut wurden und auch die Art, wie Magie gewirkt und integriert wurde, fand ich faszinierend und gut dargestellt.

Das Ende ist an sich rund, stellt aber in Aussicht, dass noch einiges auf den Protagonisten zukommen wird; man verlässt Jack und seine Begleiter zwar, doch ihre Abenteuer sind noch nicht abgeschlossen und nicht alle Aspekte ihrer Zukunft sind gewiss. Das hat irgendwie sehr gut zur Geschichte gepasst und hat mir deshalb gefallen.
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Habt ihr das Buch schon gelesen?
Oder kennt ihr andere Werke des Autors?
Noch einen schönen Tag :)

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Das Urheberrecht der Inhaltsangabe und des Covers unterliegt dem Verlag.

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