Dienstag, 11. September 2018

Meinung | Bullet Journal "Save the memories"

LYX | Softcover | 256 Seiten | 27. Juli 2018 | 978-3-7363-0953-1



Fakten:

Gepunktete (dotted) Lineatur
Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen
Lesebändchen
Buchblock mit Fadenheftung
256 Seiten
Hohe Papierqualität
Mit Gummiband zum Verschließen


SAVE THE MEMORIES – das Bullet Journal zur erfolgreichen Maxton-Hall-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Mona Kasten

Einen Punkt auf der To-do-Liste abhaken – für Ruby Bell ist es das beste Gefühl der Welt. Ihr Bullet Journal ist Kalender, Notizblock und Tagebuch in einem, und sie könnte Stunden damit verbringen, es zu gestalten. Damit teilt sich die Protagonistin aus SAVE ME ein Hobby mit Millionen anderer junger Menschen, die ihr Leben auf diese Weise strukturieren. Im Bullet Journal findet sich alles wieder: Termine und Aufgaben, aber auch Wünsche, Träume und Gedanken. Für alle Leser von SAVE ME, die sich in Ruby wiedergefunden haben, und alle, die die Bullet-Journal-Methode schon immer einmal ausprobieren wollten, ist SAVE THE MEMORIES der ideale Begleiter für die Schule, die Uni, den Beruf und den Alltag.

Ich selbst hatte schon lange vor, ein Bullet Journal zu beginnen. Als ein Mensch, der Listen, Statistiken und Übersichten über alles liebt, ist es das perfekte Instrument, um alles zu planen, festzuhalten und mir selbst eine Orientierung zu geben. Dabei geht es in erster Linie eigentlich gar nicht mal darum, dass ich besonders viele Termine und To-Dos habe, aber manchmal hilft es mir – gerade bei unbeliebten Aufgaben – wenn ich es festhalte und mir schriftlich vor Augen führe, was ich noch zu erledigen habe. Lange habe ich mit mir gehadert, weil ich Angst hatte, dass es doch nicht so perfekt wird, ich es nach ein paar Wochen nicht weiterführen werde oder es mir einfach nicht gefallen wird, weil mein Mal- und Zeichenkünste doch eher weniger vorhanden sind.

Letzten Endes habe ich mich aber dafür entschieden, ein Bullet Journal anzufangen. Erst auf Drängen einer guten Freundin, dann aber, nachdem ich "Save me" von Mona Kasten gelesen habe. Denn die Protagonistin Ruby ist dank ihres Bullet Journals bestens organisiert, liebt den Umgang mit Farben und nimmt ihr BuJo überallhin mit. Also habe ich mich auch rangetraut. Im März 2018 habe ich begonnen und führe es seitdem jeden Tag. Ich habe damit ein Hobby gefunden, was mich entspannt und meine Kreativität anregt. Da nun schon ein paar Monate ins Land gegangen sind und mein altes BuJo sich dem Ende zuneigt, habe ich mich außerordentlich gefreut, als ich von Save the Memories erfahren habe – ein Bullet Journal im Stil der "Maxton Hall"-Reihe. Wer die Bücher nicht gelesen: nicht schlimm. Für alle Fans von Ruby und James ist dieses BuJo allerdings ein sehr süßes und individuelles Büchlein und ein besonderes Gimmick, das ich natürlich auch haben musste.

Ich finde, das Save the Memories-Bullet Journal ist wunderschön und sehr liebevoll gestaltet. Es startet mit einem Einführungstext von Ruby mit kleinen Tipps, die gerade für Anfänger sehr wichtig sein könnten. Zudem ist ein Index (Inhaltsverzeichnis) enthalten, eine Seite für den Farbcode und eine für den sogenannten "Key" (die wichtigsten Zeichen und Symbole, die innerhalb des BuJos verwendet werden). Danach starten hunderte leere, gepunktete Seiten. Ich persönlich liebe gepunktetes – dotted – Papier, weil es sich meiner Meinung nach ideal für ein BuJo eignet. Ich habe allerdings auch schon welche gesehen, die mit kariertem oder liniertem Papier arbeiten. Jeder, wie er eben mag.

Farbcode und Key

Zusätzlich sind die Seiten nummeriert und machen somit einen Eintrag in den Index einfach. Was ich einerseits sehr schön finde, was mich aber auch andererseits stört, sind die Zitate aus Mona Kastens Büchern, die alle 50 Seiten im Buch abgedruckt sind. Mir gefallen diese Zitate ausgesprochen gut und wurden sehr passend und stimmungsvoll ausgewählt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass diese Zitate innerhalb einer Wochenübersicht stören. Da ich auf der linken Seite immer Montag bis Donnerstag abbilde und auf der rechten Seite Freitag bis Sonntag, fehlt mir dann eine rechte Seite. Bisher bin ich in diesem Bullet Journal noch nicht so weit gekommen (ich starte damit erst Anfang nächsten Jahres), daher werde ich sehen, wie ich damit umgehen werde. Für mich ist das allerdings vom jetzigen Standpunkt aus ein störender Faktor.

Zitate aus den Büchern von Mona Kasten

Für mich der größte Kritikpunkt ist allerdings die Stärke des Papiers. Bisher habe ich nur Papier mit 125 g/m2 verwendet. Klar, das Buch wird durch die Papierstärke natürlich dicker und schwerer, aber ich arbeite mit vielen verschiedenen Stiften, andere sogar mit Aquarellfarben, und hier, bei dem Save the Memories-BuJo blutet es leider auf die nächste Seite durch. Nicht so schlimm, wie ich es erwartet hatte, aber doch empfinde ich es störend. Die Seiten fühlen sich durch ihre glatte Oberfläche wirklich toll an, aber alleine schon Fineliner verlaufen leicht und scheinen auf der nächsten Seite durch.

Future Log auf der Vorderseite

Future Log auf der Rückseite – Durchscheinen

Das Bullet Journal Save the Memories ist wunderschön! Es ist sehr liebevoll gestaltet und die Aufmachung finde ich wirklich grandios. Mir gefallen sowohl Rubys Tipps zum Start eines Bullet Journals, als auch die ersten Seiten. Diejenigen, die allerdings Erfahrung mit BuJos haben, viele verschiedene Stifte verwenden und ihrer Kreativität mit Wasser- und Aquarellfarben sowie Stempeln ihren freien Lauf lassen wollen, denen wird die Papierdicke wahrscheinlich nicht gut genug sein. Als Bullet Journal für Anfänger ist dieses Buch aber auf jeden Fall geeignet.


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Habt ihr Save the Memories schon entdeckt?
Steht es auf eurer Wunschliste?
Ich wünsche euch einen schönen Tag!

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Das Urheberrecht des Klappentextes unterliegt dem LYX Verlag.
Das Urheberrecht des Titelbilds unterliegt einzig und allein der Blogredaktion.

1 Kommentar:

  1. Huhu Julia,
    das mit dem Verlaufen und dem durchscheinen ist ja schade, dann scheint die Papierqualität ja nicht so super zu sein. Schade.
    Liebe Grüße, Petra

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